Maritime Resilienz: Schutz kritischer Infrastruktur im maritimen Raum

Maritime Resilienz: Schutz kritischer Infrastruktur im maritimen Raum
Year: 2026 Whitepaper

Die hybride Bedrohungslage ist für Deutschland zur strategischen Realität geworden – und zivile Häfen entwickeln sich dabei zu besonders anfälligen Knotenpunkten. Sie tragen Außenhandel, Energieversorgung und industrielle Lieferketten, im Bündnisfall auch die militärische Verlegefähigkeit. Zugleich sind sie hochdigitalisierte Ökosysteme, in denen Cyberangriffe, GPS- und AIS-Spoofing, Sabotage, Drohnen und Schattenflotten die Verwundbarkeit erhöhen. Nord Stream, durchtrennte Ostseekabel und der monatelange Ausfall von Estlink 2 zeigen: Die Vorfälle sind keine Theorie.

Regelwerke gibt es – ISPS-Code, NIS2 und seit Januar 2026 das KRITIS-Dachgesetz. Doch jedes adressiert nur eine Dimension, während moderne Angriffe hybrid kombiniert auftreten. In der Praxis bremsen segmentierte Sicherheitskonzepte, unklare Zuständigkeiten zwischen Betreibern, Ländern und Bund sowie ein fehlendes gemeinsames Lagebild die Resilienz. Die Rechnung ist eindeutig: Schon ein einwöchiger Ausfall Bremerhavens exponiert einen Warenwert von vier bis sechs Milliarden Euro.

Wirksamer Hafenschutz entsteht nicht durch mehr Objektschutz, sondern durch ein vernetztes Lagebild. Unser Whitepaper zeigt, wie Hafenbetreiber, Länder und Sicherheitsbehörden vorhandene Systeme zu einem integrierten, modularen Hafenschutzsystem verzahnen – herstellerneutral, auf Bestand aufsetzend und ohne kostenintensive Parallelstrukturen. Ein gemeinsames Lagebild, das Bedrohungen früh erkennt, Reaktionen beschleunigt, Personal entlastet und den Mindestbetrieb sichert.

Im Whitepaper „Maritime Resilienz“ zeigen PLATH und Eraneos, wie sich diese Lücke schließen lässt – ohne Neuaufbau der Sicherheitsarchitektur. Der Ansatz verbindet vorhandene Sensorik, Hafen-IT, Leitstellen und behördliche Meldewege zu einem gemeinsamen Echtzeit-Lagebild: Bedrohungen werden früher sichtbar, Reaktionen schneller, Personal entlastet und der Mindestbetrieb gesichert. Herstellerneutral, modular und auf Bestandssystemen aufsetzend.

Laden Sie das Whitepaper herunter und erfahren Sie, wie ein integriertes Hafenschutzsystem in vier Schritten entsteht – von der Bedrohungsanalyse bis zum Proof of Concept für Ihren Standort.


In diesem Whitepaper erfahren Sie:

  • Bedrohungslage und Indikatoren – von GPS-Störungen über der Ostsee bis zur Schattenflotte
  • Die drei Treiber der Sicherheitslücke: erhöhte Bedrohung, segmentierte Konzepte, ungeklärte Governance
  • Nationaler Value at Risk – was ein Hafenausfall die Volkswirtschaft in mehreren Stufen kostet
  • Mehrschichtige Sicherheitsarchitektur aus Sensorik, Datenfusion, Lagebild und Einsatz
  • Anwendungsszenarien vom Spoofing bis zum Passagierterminal
  • Umsetzung in vier Schritten – von der Bedrohungsanalyse bis zum Proof of Concept

Rembert Kurt Nass

Rembert Kurt Nass

Consultant

rembertkurt.nass@eraneos.com
Sven Lüttich

Sven Lüttich

Head of Technology & Innovations – PLATH

sven.luettich@plath.de

Maritime Resilienz: Schutz kritischer Infrastruktur im maritimen Raum

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