Die KI-getriebene Transformation des Finanzsektors ist in vollem Gange: Skalierbare Kreditentscheidungen, effiziente Betrugserkennung, AML-Monitoring, personalisierte Kundenerlebnisse und automatisierte Back-Office-Prozesse zeigen das Potenzial, während regulatorische Anforderungen und Haftungsrisiken steigen. Mit dem EU AI Act beginnt eine neue Phase: erstmals gibt es einen verbindlichen, risikobasierten Rechtsrahmen für den geschäftskritischen KI-Einsatz, verknüpft mit bestehenden Regularien wie DSGVO, DORA und MaRisk.
Der EU AI Act bietet Rechtssicherheit, Vertrauen und Skalierung. In der Praxis bremsen jedoch heterogene KI-Landschaften, unklare Rollen (Anbieter vs. Betreiber), fehlende Use-Case-Transparenz und Priorisierung von Hochrisiko-Anwendungen die Umsetzung. Verstöße können zu Untersagungen, Rückrufen und hohen Bußgeldern führen.
Wirksame Compliance entsteht nicht durch Checklisten, sondern durch einen strukturierten Ansatz, der Governance stärkt, Risiken beherrscht und Mehrwert schafft. Unser Whitepaper zeigt, wie Finanzinstitute den EU AI Act als integralen Bestandteil von Geschäfts- und Betriebsmodell verankern (nicht nur als IT- oder Rechtsprojekt) und mit einem drei-phasigen Framework sowie zielgerichteten Schulungen nachhaltig umsetzen.
In diesem Whitepaper erfahren Sie:
- EU AI Act Pflichten, Zeitpläne und zentrale To‑Dos für schnelle Handlungsfähigkeit
- Risikobasierte KI-Klassifikation und Hochrisiko-Systeme konform einordnen
- Drei-Phasen-Framework zur Priorisierung und Integration in bestehende Strukturen
- Governance- & Operating-Model-Anpassungen sowie klare Rollen und Kontrollen
- Aufbau von KI-Kompetenz inkl. Schulungen und Leitplanken für LLMs